Kunstprojekte in unseren Liegenschaften

Unter «Leben auf höchstem Niveau» verstehen wir auch die Inspiration für Auge und Geist. In unseren Liegenschaften sind deshalb sorgfältig mit der Architektur abgestimmte Werke von namhaften Künstlern zu sehen. Gerne zeigen wir Ihnen an dieser Stelle einige spannende Projekte.

Ruedi Frey

Florastrasse 28 und 30

Mit dem Schwarz-Weiss-Fernseher aufgewachsen, schon früh für Fotografie begeistert und autodidaktisch ausgebildet, gleichzeitig in Biologie promoviert, interessiert sich Ruedi Frey-Durisch seit jeher für das Chaos, die Unordnung und Ordnung in der Natur. In seinem Projekt «Kunst am Bau, Florastrasse 28 und 30» konzentriert er sich auf die Lichtspiele am Zürichsee. Die beiden Bilder «Gold» und «Silber» spiegeln die Dynamik des Lichtes und des Wassers. Die irisierenden Muster eines stark bewegten Sees zeigen dem Betrachter den wahren «Schatz im Zürisee».

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James Licini

Rotachstrasse 35

Licini baut mit Stahl. Er entfremdet ihn jedoch seiner ursprünglichen Bestimmung und erschafft damit eine Welt ohne Funktion. Aber gerade mit dieser autonomen Form vermag er auch das zu definieren, was er ihre «Würde» nennt. Sein Blick richtet sich – in der Erinnerung und als Folge vieler Reisen – immer wieder auf die Bauten der Azteken und Mayas.

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Lukas Wassmann

Münchhaldenstrasse 15

Nach einer Schreinerlehre assistierte der Zürcher Lukas Wassmann bei verschiedenen Fotografen in Mailand, Zürich und New York. Er besuchte Fotografieschulen und arbeitet heute für internationale Magazine wie «ID», «New York Times Style Magazine» oder das «Zeit Magazin».

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Hideki Iinuma

Seefeldstrasse 75

Urs Ledermann, selber ein grosser Kunstliebhaber, enthüllte am 3. Juli 2012 vor geladenen Gästen feierlich die in Kampferholz gearbeitete Figur des japanischen Künstler Hideki linuma. Sie steht direkt im Eingangsbereich des Wohnhauses; Sie will gefallen, darf auch provozieren und soll zum Denken anregen.

Mit seinen in Holz gearbeiteten Figuren bewegt sich der Künstler in sowohl von Gegensätzen als auch von Gemeinsamkeiten geprägten Grenzgebieten zwischen der westlichen und östlichen Kultur. In Europa wie auch in Japan besteht eine lange Tradition der figürlichen Holzbildhauerei, die bereits im 7. Jahrhundert eine erste Blütezeit erlebte.

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Galerie

Seefeldstrasse 204

Aus den alten Grundrissen hatte es bei den Räumen, die an das Haus 202 grenzten, eine Wand, die damals dazu diente, schiefe Räume gerade zu machen. Die Architekten fanden, lieber einen schiefen Raum, dafür mehr Bodenfläche, und liessen die Wand abbrechen. Mit erstaunlichem Ergebnis: Auf der Brandmauer des Nachbarhauses lief über alle fünf Etagen eine für die Zeit typische Fassadenreklame.

Intensive Recherchen ergaben, dass es sich dabei um eine alte Hero-Werbung handelt, die vermutlich von dem ehemaligen Besitzer, einem Malermeister, angebracht wurde. Die Bauherrschaft entschied, sie zu belassen, wie sie war, sie zu befestigen und die Farben zu stabilisieren.

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Max Zuber

Wildbachstrasse 55, 57 und 59

Viel Kreativität bewies der Künstler Max Zuber, der mit der Gestaltung des Treppengeländers beauftragt wurde. Passend zum Wildbachgut und seiner Umgebung schuf Max Zuber ein faszinierendes Unikat aus Bronze, die sogenannte Wassertreppe.

„Aus der Quelle fliesst das Wasser ums Quadrat, tropft zur Spirale, wirbelt und teilt sich zum Rechteck – fliesst vereint im wilden Bach zur Erde, bewässert den Samen und erweckt den Spross zu neuem Leben: Ewiger Kreislauf.“

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Christian Herdeg

Wildbachstrasse 55, 57 und 59

Der Lichtkünstler Christian Herdeg gestaltete das Treppenhaus des Wildbachgutes auf einmalige Art und Weise. Mit Leuchtmitteln wie Argon, Neon und Leuchtdioden entstanden verschiedenste statische und dynamische Lichtobjekte und –installationen.

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Max Zuber

RAZZIA / MAINAUSTRASSE 34

Die Glasfragmente, die in der Mainau zur künstlerischen Explosion erstarrten, sind nichts anderes als Scherben von Sottsass-Vasen. Als beim Umbau einer Liegenschaft im Zürcher Seefeld eine Wand einbrach, fielen deren Trümmer ausgerechnet in ein Lager des Galeristen Bruno Bischofberger, dem die wertvollen Unikate gehörten. Dem Hausbesitzer Urs Ledermann blieb nichts anderes übrig, als dem befreundeten Galeristen die Überreste der Vasen abzukaufen – zu einem tiefen sechsstelligen Betrag notabene. Wenn aber die Fragmente schon so teuer waren, so sollten sie wenigstens Glück bringen – und so kam Max Zuber zum Auftrag, daraus ein Relief für die Mainau zu schaffen. Es ist eine Art floral dekoriertes Raumschiff wie von extraterrestrischen Hippies daraus geworden. Die Skulptur verleiht dem kühlen Art-déco-Stil des Treppenhauses eine grossstädtische Note.“

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Deckenmedaillon und lebensrad

RAZZIA / MAINAUSTRASSE 34

Das Deckenmedaillon zeigt zwölf Figuren, Allegorien auf die zwölf Monate, die radial angeordnet und der Kreislinie entkangmarschierend dargestellt sind, abwechslungsweise eine Frau und ein Mann.

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Artemis –
SchutzGöttin des kinos

RAZZIA / MAINAUSTRASSE 34

Ikonografie der Wand- und Deckenmalereien im Kino Seefeld.

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Skulptur Metzler

Seefeldstrasse 110

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Müller Tauscher – Die vier jahreszeiten

arbenzstrasse 6

Vier Stockwerke, vier Jahreszeiten. Rund um die Stadt Zürich und den schönen Zürisee wurden von Müller Tauscher Elemente aufgegriffen und  auf eine Saison komprimiert. Collagenmalerei und 3D-Holzelemente verbinden die Jahreszeiten und die Etagen.

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Müller Tauscher

Seefeldstrasse 110

Die acht Wandgemälde von Müller Tauscher befinden sich im Treppenhaus sowie in der Parkgarage. Jedes der Werke durchbricht mit kräftigen Farben das vorherrschende Betongrau und soll die Bewohner der Liegenschaft Seefeldstrasse 110 motivieren, die Treppe statt Lift zu nehmen.

Formal fliessen Farbe und Form innerhalb der Stockwerke ineinander und vermählen DADA mit Popart, Collage, Schablonengrafitti und kleine Objekte. Zeitgenössische Themen, Zürcher Prominenz und die Stadt an sich lagen im Fokus. Müller Tauscher beleuchtet die Limmatstadt aus einem speziellen Blickwinkel und fordert weniger Faulheit sowie ein „Sprüngli in den Zürisee“.

Fotograf: Simon Maissen

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